Preise an Gewinner übergeben

Die drei Gewinner unseres Rätsels zur Vogelwelt konnten jetzt vom Vorsitzenden des NABU Kreisverbandes Sömmerda e.V., Detlev Schneider, ihre Preise entgegennehmen. Die Freude war groß.

 

Als ersten Preis vergaben wir das „NABU-Vogelbuch“.

Das erhielt Familie Kraft, insbesondere die beiden Brüder Maxim und Darius. Herzlichen Glückwunsch! 315 Vogelarten Deutschlands können sie jetzt einfach bestimmen und über 1000 Fotos dazu zur Hilfe nehmen.

 

 

 

Zum zweiten Preis können wir Petra Kraft beglückwünschen.  Sie kann einen Nistkasten für Kohl- und Blaumeise mit nach Hause nehmen.  

 

Eine Futtersäule gab es als dritten Preis die richtigen Antworten. Tim, Oscar und Nils Schneider können sie im Garten aufhängen und die Vögel daran beobachten. Ein Glückwunsch geht auch an die drei Jungen.


Jetzt noch für alle die richtigen Antworten.

 

Frage 1: Warum sehen viele Vögel im Winter dick und kugelrund aus?

Die Vögel plustern ihre Federn auf, um sich vor Kälte zu schützen. Die vielen kleinen Luftpolster in den Zwischenräumen halten sie warm.

 

Frage 2: Was fressen Rotkehlchen in der Winterzeit am liebsten?

Weichfutter mit zum Beispiel Rosinen, Haferflocken, Sonnenblumenkernen

 

Frage 3: Seinen Namen bekam dieser Vogel nicht einfach so. Er hat ein gelbes Federkleid an den Flügeln, einen leuchtend roten Kopf und wir können ihn beobachten, wie er sich an den Samen von Disteln und Kletten vergnügt. Wer ist mit dieser Beschreibung gemeint?

Diestelfink oder Stieglitz

 

Frage 4: Unter den fliegenden Freunden gibt es auch geschickte Läufer. Wer liebt es kopfüber am Stamm entlang zu klettern?

Kleiber

 

Frage 5: Dem Gesang der Vögel zu lauschen, ist oft wunderbar. Und praktisch ist es, wenn Vögel ihren eigenen Namen rufen. Nicht nur der Kuckuck, auch der Kiebitz, der Vogel des Jahres 2024, gehört dazu. Wie lautet sein Ruf?

Kiju wit, Kiju 


Mitgliederversammlung 2024


Neue Bäume gepflanzt

Am Samstag, 04.November wurden auf dem Feld an der Straße nach Tunzenhausen Bäume gepflanzt. Der Ackerstreifen ist in privatem Besitz und der NABU Kreisverband Sömmerda hat die Pflege übernommen.

 

Für die Pflanzaktion haben sich 20 Helfer getroffen und 40 kleine und größere Bäume in die Erde gebracht. Neben einer großen Krimlinde waren das Elsbeere, Birne, Schwarzpappel, Vogelkirsche, Apfel.

 

Alle Bäume bekamen eine Schutzmanschette. Die größeren wurden im Boden verankert, um dem Wind besser standzuhalten.

 

Der Dank geht an alle fleißigen Helfer, die uns tatkräftig unterstützt haben. 

 

Bleibt zu hoffen, das die Bäume sich auf dem neuen Platz wohl fühlen und im nächsten Frühjahr kräftig austreiben.

 

 


Mit Schwalben unter einem Dach

„Zille, Billi und Willi sind mit ihren Eltern bereits ausgeflogen“, berichtet Delia Lorenz-Martin als Nadine Wölfel vom NABU Kreisverband Sömmerda ihr die Urkunde und Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“ übergibt. Aber das zweite Rauchschwalbenpaar ist noch vor Ort und brütet fleißig. Sie habe alles genau verfolgt, denn zum ersten Mal konnte die Ringleberin in diesem Jahr mit ihrer Familie zwei Schwalbenpaare begrüßen. Jedes habe sich auch sein eigenes Reich in den Gebäuden gesucht. Wichtig: Und jedes konnte ungestört durch die Fenster und Türen zu seinem Nest gelangen.

Bei Familie Panser in Gebesee sind die Rauchschwalben bereits seit 1974 Gäste. „Jedes Jahr Anfang April sind die Schwalben wieder bei uns“, weiß der Rentner es mittlerweile sehr genau. Mit Kunstnestern und Kotbrettchen hat er das Schwalbenreich schon erweitert. Und wenn die treuen Seelen wieder ausgeflogen sind, säubert er für sie die Nester und Bretter. Keine Frage, dass auch er eine Urkunde überreicht bekam.

Insgesamt zehn Bewerbungen sind auf den Aufruf „Schwalben willkommen“ im Amtsblatt Sömmerda beim NABU Kreisverband Sömmerda eingegangen. Wir konnten sie alle berücksichtigen und mit der Auszeichnung „Schwalbenfreundliches Haus“ belohnen.

 

Somit führte Nadine Wölfels Schwalbenreise auch noch nach Burgwenden zu Familie Kraft, nach Bachra zu Familie Rahaus, nach Frömmstedt zu Familie Deike, nach Großrudestedt zu Familie Tischer, nach Nöda zu Familie Dittmar, nach Riethnordhausen zu Familie Josten und zu zwei Familien in Kleinmölsen, unter anderem Bettina Oswald und Detlef Leipold.

 

In Kleinmölsen haben sich die Mehlschwalben an der Scheune ihre Nester gebaut. Nadine Wölfel vom NABU Kreisverband Sömmerda übergibt Delia Lorenz-Martin die Urkunde „Schwalbenfreundliches Haus“ und die Plakette "Schwalben willkommen".

 

Dieter Panser erhielt ebenfalls die Urkunde "Schwalbenfreundliches Haus".  Das Reich der Schwalben bei Familie Panser und ein Kunstnest.

 

Hungriger Nachwuchs? Bei Familie Dittmar in Nöda brüten die Rauchschwalben jedes Jahr in der Scheune.

 

In der alten Garage bei Familie Rahaus in Bachra brüten schon mehrere Jahre Rauchschwalben. Sie haben Kunstnester zur Unterstützung angebracht.